Europa Reiseberichte

Reisebericht Rom

Geschrieben von Patrick Berger   
Samstag, 18. Oktober 2008
 

Schon am Bahnhof Rom bemerkte ich das italienische Flair. Die Supermärkte verkaufen anderes Brot (besser!) und auch bei Mac Donalds ist alles ein bisschen italienischer. Zu Big Mac und Co gibt es Salzstangen und Olivenöl. Ich wohnte in der schönen Altstadt, auf den typischen Pflastersteinwegen ging es über die 7 Hügel Roms, die niedriger sind als man denkt, zu meiner Raststätte. Die 7 Hügel an einem Tag bewandern zu wollen, stellte sich trotz der geringen Höhe als richtiger Marsch heraus: sie liegen nämlich sehr weit auseinander. Aber auf dem Weg von einem Hügel zum anderen passiert man viele bekannte historische Orte. Wie die spanischen Treppen, die mit vielen Pflanzen geschmückt sind und den Circus Maximus, wo einst Wagenrennen stattfanden. Heute ist es immer noch ein Ort der Kultur und der Spiele, allerdings ganz anderer Art: ein Ort der Popkultur und der Ballspiele. Aber dennoch liefert der Besuch des Circus Maximus, der heute nur mehr eine große Wiese ist, einen Blick auf die Kultur Roms. Bunt gemischt. Da sitzt ein Grüppchen Punks mit bunten Haaren, da ein Liebespaar, ein paar Leute lernen fleißig und wieder andere amüsieren sich beim Ballspielen. Das Kolosseum war das beeindruckendste erhaltene antike Gebäude: es ist zwar nicht mehr ganz, aber die vielen Stockwerke für einstige Zuseher, die Kammern, in denen die Gladiatoren bis zur Entscheidung über Leben und Tod gefangen waren, die erstaunliche Größe des Platzes, an denen sie kämpften, all das schaffte es wirklich, mich in die Antike zurückversetzt zu fühlen.



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