Dublin ist eine wunderschöne, kleine Stadt. Daher ist die Stadt aber sehr beschaulich: sie ist in vier „Bezirke“ unterteilt, die jeweils aus Häusern, Burgen und Straßen aus je einer Epoche bestehen. Wunderschön ist auch das berühmte Trinity College, das sich im gregorianischen Teil Dublins befindet. Diese renommierte Universität wurde 1592 von Königin Elisabeth I. Für protestantische Studenten gebaut. Am Gelände des College selbst gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten: die interessanteste ist die große Bibliothek, „Long Room“ genannt. Das berühmte „Book of Kells“ befindet sich hier, das ist ein Evangelium aus dem 10. Jahrhundert mit ganzseitigen überragenden Beispielen der Buchmalerei, und die älteste Harfe Irlands. Was mir auch gut gefallen hat, war der James Joyce Wanderweg- das sind die Wege, die seine Romanfiguren im Klassiker „Ullysses“ machten und sich dort über den Weg liefen.
Dublin liegt an dem Fluss Liffey. Darüber spannt sich die meistfotographierte Sehenswürdigkeit Dublins: die Half- Penny- Bridge. Die Brücke trägt diesen Namen, weil man früher einen halben Penny Wegzoll bezahlen musste, wenn man in den berühmten Stadtteil Dublins, Temple Bar, gelangen wollte. Sehenswert waren auch die National Botanic Gardens of Ireland. Dieser riesige Park ist nach verschiedenen Themenbereichen angelegt. Über 20 000 Pflanzenarten leben in den Gärten, die geordnet, im britischen Stil angelegt sind. Ein Spaziergang lässt fast jeden über die extreme Schönheit der Natur staunen und die harmonische Anordnung der Pflanzen durch die Gärtner, die an Kunst grenzt.
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