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Viele Österreicher meinen, sie müssten ihr Heimatland verlassen, um etwas Aufregendes und Neues zu erleben. Das Gegenteil bewies mir eine Reise mit meiner Schwester in das westliche Bundesland Tirol. In Innsbruck angekommen widmeten wir uns sogleich den zahlreichen Schönheiten der Stadt. Die Abenteuertour konnte beginnen…
Als erstes nahmen wir uns vor, die Innenstadt zu erkunden. Neben vielen gemütlichen Gastgärten und netten kleinen Geschäften, bot sich uns gleich zu Beginn die Sicht auf das „Goldene Dachl“, das Wahrzeichen der Stadt. Das gleichnamige Museum bietet einen Einblick in das Leben von Kaiser Maximilian I., einer berühmten Persönlichkeit Europas im 15. Jahrhundert.
Eine weitere Schönheit der Stadt ist das „Schloss Ambras“. Jenes prunkvolle Gebäude wird grundsätzlich mit Erzherzog Ferdinand II. assoziiert, der ein bekennender Förderer der Künste und Wissenschaften im 16.Jahrhundert war. Die Besucher können hier zahlreiche Kunstwerke und Bildnisse von verschiedensten Persönlichkeiten betrachten und nebenbei natürlich auch das Schloss selbst von innen und aussen begutachten.
Die nächste Station unserer Stadttour war die „Glockengießerei Grassmayr“. Dort kann man die einzigartige Kunst des Glockengießens näher kennenlernen und sich im dazugehörigen Glockenmuseum umschauen. Außerdem gibt es einen Raum, der sich den Glockenklängen widmet, und in dem man interaktiv diverse Klangspiele ausprobieren darf.
Die nächste Sehenswürdigkeit führte uns zum Fuße der „Bergisel Sprungschanze“. An jenem Platz wird jährlich die internationale Vierschanzentournee ausgetragen. Ein Lift transportiert die Besucher berg- und talwärts und von oben hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Wer länger die herrliche Aussicht auskosten will, hat die Möglichkeit das Panoramacafé vor Ort zu besuchen.
Am selben Tag standen außerdem ein kleiner Ausflug in den städtischen Zoo und eine Besichtigung des Jägermuseums am Programm.
Der letzte Tag sollte sportlich gestaltet werden, also beschlossen wir eine Wanderung auf den „Patscherkofel“, den Hausberg der Stadt, zu machen. Die Gäste befördert hier die sogenannte Patscherkofelbahn. Am Gipfel des Berges kann man wunderbare Spaziergänge unternehmen, oder einfach die tolle Aussicht genießen. Für Wanderbegeisterte im Sommer und für Skifahrer im Winter bietet dieser Berg eine beeindruckende Kulisse und vielfältige Aktivitätsoptionen.
Leider war es meiner Schwester und mir nicht möglich in der kurzen Zeit mehr von der Stadt kennenzulernen. Soviel jedoch steht fest: Innsbruck empfängt seine Gäste sehr herzlich und hat eine Vielzahl an Schönheiten anzubieten.
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