Europa Reiseberichte

Entlang der Küste Kroatiens

Geschrieben von Patrick Berger   
Freitag, 5. September 2008
 

Kroatien bietet mit seinen ganzen Inseln über 6.000 Kilometer Küstenlinie, an der sich über 200 Campingplätze befinden. Darunter finden sich sowohl ganz kleine, versteckte, einfach gehaltene Campingplätze, sowie auch groß angelegte Campingstädte mit eigenen Shoppingstraßen. Nahezu alle Plätze haben entweder einen eigenen Küstenabschnitt oder einen nahe liegenden öffentlichen Küstenzugang. Um den Urlaub aber wirklich genießen zu können, sollte man einige Tipps beachten! Wer campt, tut dies oft, um freier zu sein! Es gibt keine festgelegten Zeiten für Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Kein Zimmermädchen saugt im nächsten Raum, während man noch schlafen will. Natürlich ist Camping nicht für jedermanns Sache, doch wer es einmal genießen konnte, wird es für immer lieben.

Ein wichtiges Kriterium ist ein guter Campingplatz. Diesen kann man meist erst vor Ort so richtig beurteilen. Trotzdem kann es sinnvoll sein, sich schon vor Urlaubsantritt im Internet oder in Reiseführern über einige Plätze schlau zu machen. Dabei findet man nicht nur sachliche Beschreibungen, sondern oft auch Erlebnisberichte von Reisenden. Somit kann man sich für jede Region einen oder zwei Zeltplätze als Reserve suchen, sollte man unter dem großen Angebot vor Ort keinen passenden Platz finden. Die Bezahlung kann besonders bei den kleinen, privaten Plätzen nur in Kuna erfolgen. Diese zu bekommen ist absolut kein Problem, auch wenn man sie nur vor Ort wechseln kann. Dafür gibt es jedoch viele Wechselstuben, Banken oder auch Hotels und Campingplätze, die Geldwechsel anbieten. Auch das Abheben von Geld über einen Bankomaten stellt selten ein Problem dar. Dafür gibt es aber meist eine Obergrenze beim Betrag, der je nach Region zwischen 1.700 und 2.500 Kuna liegt.

Ein besonderes Augenmerk bei der Reise, von einem Platz zum anderen, muss auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen gelegt werden. Für Fahrzeuge mit Anhänger liegen diese Innerorts bei 50 km/h, sonst überall, also auch auf der Autobahn, bei 80 km/h. Fahrzeuge ohne Anhänger und Motorräder dürfen Innerorts 50 km/h, Außerorts 80 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h und auf der Autobahn 130 km/h fahren. Zusätzlich gibt es in Kroatien ein Gesetz, das Lichtfahren bei Tag gebietet. Außerdem sollte man unbedingt vor Fahrtantritt überprüfen, ob das Auto auch in Kroatien versichert ist, damit man eventuell eine Zusatzversicherung für den entsprechenden Zeitraum abschließen kann.

Bei Verletzungen und Erkrankungen muss man sich über den medizinischen Standard keine großen Sorgen machen. Die ärztliche Versorgung ist zumindest in den touristischen Regionen sehr gut ausgebaut. Meist sprechen Ärzte und anderes Personal auch gut Deutsch oder Englisch. Apotheken sind mit einem grünen Kreuz gekennzeichnet und werden als Ljekarna bezeichnet. Vor dem Urlaub, empfiehlt es sich, sich gegen Hepatitis A impfen zu lassen. Ansonsten sind keine besonderen Impfungen neben den auch bei uns üblichen erforderlich.

Für die Öffnungszeiten von Supermärkten und ähnlichem gibt es keine Gesetze. Jedoch haben Geschäfte unter der Woche meist von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Am Samstag schließen sie meistens schon um 14:00 Uhr. Besonders in der Hauptsaison gibt es oftmals verlängerte Öffnungszeiten. Die Öffnungszeiten der Postämter gestalten sich meist ähnlich, jedoch schließen diese wochentags schon um 19.00 Uhr.

Da die Einwohner Touristen gegenüber sehr aufgeschlossen sind und bei Problemen sehr gerne weiterhelfen, steht einem schönen Urlaub nichts im Weg. Weiters ist die Anzahl an deutschsprachigen Einheimischen sehr groß, da viele Touristen aus Deutschland oder Österreich kommen.



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Schlüsselworte Kroatien, camping, Campingplätze




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