Die Britische InselnAlways look on the bright side of LifeDie einstigen Kolonialherren sind im Straßenbild nicht mehr zu erkennen, die Folgen ihrer weltumspannenden Machenschaften schon. Neben der „British Way of Life“, die allerorts mit einer Tasse Tee und exzentrischem Humor begleitet wird, gibt es eine starke indische Community, die laut mehrerer Umfragen auch die Lieblingsspeisen der Briten zubereitet. Nach persönlicher Ansicht kein Wunder, dass die Briten ihre eigene Küche nicht besonders hoch einschätzen, im kulinarischen Wettkampf verweisen sie sich leider selbst auf die hinteren Plätze. So sollte man lieber erst einmal etwas trinken gehen, zum Beispiel in eines der berühmten englischen Pubs. Die Einrichtung ist meist sehr rustikal und dunkel gehalten, irgendein Gast sitzt sicherlich bei seinem Ale und zu Stoßzeiten kann es manchmal ganz schön eng werden. So ein Besuch ist vor allem ein guter Test, wie weit man eigentlich britisches Englisch versteht und über die Wirtshauspointen zu lachen vermag. Berühmt und begehrt sind, auch touristisch, natürlich die englischen Eliteuniversitäten. Sie bestimmen seit Jahrhunderten schon den wissenschaftlichen Diskurs wesentlich mit und bieten einer Großzahl von Intellektuellen eine Heimat. Interessante Bewohner bietet auch ein Flug nach London, die bedeutendste und schrillste Stadt des Landes. Geburtsstadt so vieler Trends, Heimat so vieler Finanzhaie und Künstler. Musik in den Straßen und nebenbei drei Jobs, um sich das Leben dort leisten zu können. Heimat der Queen und ihrer Prinzen. Hot, Hotter, the Hottest! Heiß umkämpft war auch ein anderer Ort des British Empire. Die Insel Irland mit ihrer starken katholischen Tradition, den eloquentesten und fesselndsten Geschichtenerzählern des englischsprachigen Raums, den trinkfestesten Einwohnern und den wildesten Naturschönheiten. Das Spektrum ist weit vom Süden Englands, von den Piers in Brighton über London durch die schottischen Highlands bis in das gespaltene Irland. Man kann auf dieser Reise gelebte Geschichte, wilde Naturschönheit, berstendes Kulturtreiben und originäre Menschen erleben, wobei man als Grundempfehlung und Voraussetzung dem britischen Humor besser zugeneigt sein sollte. Größere Kartenansicht |