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Mit einer Liebeserklärung der etwas anderen Art lockt die südlichste Provinz Spaniens Urlauber an: „Andalucia te quiere!“ ist der Wahlspruch der beliebten Urlaubsregion, die neben Traumstränden und schneebedeckten Gebirgszügen vor allem für die unbeschwerte Lebensart ihrer Menschen bekannt ist.
In Andalusien findet man vieles, was Spanien im restlichen Europa so spanisch macht. Als Hauptstadt der Provinz ist Sevilla neben dem intellektuellem Zentrum, auch das Herz des Flamencos. Einmal dominiert der spanischen Volkstanz das Stadtbild und zieht Einheimische wie auch Gäste in seinen Bann.
Außerdem sehr beliebt sind in Andalusien Hotel Unterkünfte, insbesondere in kleinen Land- oder romantischen Fincahotels.
Historisch und kulturell von hohem Wert ist die Alhambra in Granada. Die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Burganlage diente als letzter Herrensitz der Araber und ist eines der endrucksvollsten Beispiele islamischer Baukunst in Spanien.
Andalusien ist auch die Heimat der historischen „Carmen“. Bevor Bizet für seine gleichnamige Oper die Handlung nach Frankreich verlegte, spielte die Erzählung der unglücklich verliebten Spanierin vor der eindrucksvollen Kulisse der Sierra de Grazalema in dem kleinen Ort Ronda.
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Im Süden Spaniens befindet sich außerdem auch die Heimatstadt des Sherrys. In Jerez de la Frontera wird der von den Engländern in Europa bekannt gemachte Likörwein hergestellt. Die Engländer waren es auch, die dem ehemals als Xerez bekannten Getränk einen international leichter verständigen Namen gaben.
Typisch für Andalusien sind „Tapas“. Bei den kleinen, kulinarischen Happen handelt es sich frei übersetzt um nichts anderes als einen Deckel. Was dieser einst verschließen sollte, darüber streitet sich das leicht zänkische Volk gern in den weitverbreiteten Tapas-Bars und Tavernen. Egal ob als Schutz der Getränke vor Insekten oder zum Schließen des Magens: Tapas werden auch heute noch in den einheimischen Bars zu jedem Getränk gratis serviert.
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